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Feb

Vorbericht 18. Spieltag

Vorbericht 18. Spieltag VKC Eppelheim 1 gegen SG Ettlingen 1
„VKC Eppelheim will sich für herbe Niederlage der Vorsaison revanchieren!“

Mit dem fulminanten Auftritt auf der schweren Bahnanlage des PSV Franken Neustadt und einem Mannschaftsergebnis von 5810 Kegeln, welches gleichbedeutend mit einem neuen Bahnrekord ist, hat sich die erste Mannschaft des VKC Eppelheim für die entscheidenden Wochen warmgeschossen! Die Mannschaft strotzt trotz der personellen Schwächungen aufgrund der notwendigen Verstärkung der zweiten Mannschaft im Kampf um den Abstieg vor Selbstvertrauen.
Am kommenden Samstag steht die schwere Auswärtshürde bei der SG Ettlingen auf dem Plan. In Ettlingen setzte es in der Vorsaison eine herbe 6357 zu 6275 Kegel Niederlage, als Ettlingen die zweitbeste Heimleistung der Saison gegen den damals amtierenden deutschen Meister abrufte. Die Niederlage damals gab dem Selbstvertrauen einen Knacks, was sich in insgesamt vier Niederlagen in fünf Spielen ausdrückte. Seit dem hat der VKC Eppelheim saisonübergreifend allerdings von 28 Begegnungen 26 gewonnen. Nur das letzte Spiel der Vorsaison in Mörfelden und die unmögliche Auswärtsaufgabe in Wolfsburg wurden verloren.

Die Mannschaft um den Schnittbesten Spieler der ersten Bundesliga Marlo Bühler, will sich für diese herbe Niederlage aus der Vorsaison in Ettlingen revanchieren. Vermutlich wird die Mannschaft am Wochenende das erste Mal seit langem in Bestbesetzung auftreten, da hinsichtlich des Ziels der deutschen Meisterschaft nichts riskiert werden soll. Durch den Sieg der zweiten Mannschaft am vergangenen Wochenende im Kellerduell gegen die TSG Heilbronn hat sich auch dort die Lage etwas entspannt. Die VKC Elite hat am vergangenen Wochenende in Neustadt mit dem neuen Mannschaftsbahnrekord die zweitbeste Leistung der laufenden Saison auf der Bahnanlage von BF Damm Aschaffenburg (5538 Kegel) um fast 300 Kegel übertroffen! Damit hat der VKC eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie gut die Mannschaft aktuell aufgelegt ist und welches Potenzial an einem guten Tag abgerufen werden kann.
Die SG Ettlingen hat diese Saison trotz der weißen Weste auf heimischer Anlage mit ungewohnten Schwankungen der eigenen Leistungen zu kämpfen. Der vor der Saison sensationell verpflichtete Neuzugang Andreas Christ blieb bisher mit einem Heimschnitt von 1035 Kegeln etwas unter seinen Möglichkeiten in Ettlingen. Auch der Mannschaftsheimschnitt hat sich mit 6173 Kegeln im Vergleich zum Vorjahr (6272 Kegel) um fast 100 Kegel gesenkt. Dies bringt zum Ausdruck, dass sich die Mannschaft um den Heim-Schnittbesten Gerd Wolfring (1064 Kegel) deutlich schwerer auf der fallträchtigen Anlage in Ettlingen tut, als noch im Vorjahr.

Aufgrund der geringeren Konstanz der SG Ettlingen auf der heimischen Anlage stehen die Chancen für einen VKC Eppelheim in herausragender Form besser als noch im Vorjahr.
Nichts desto trotz darf Ettlingen zu Hause niemals unterschätzt werden, weiß auch Trainer Matthias Ebert: „Wir befinden uns aktuell in der vielleicht besten Verfassung der letzten zwei bis drei Jahre und die Chancen für einen Sieg in Ettlingen stehen recht gut. ABER die Spieler der SG sind alle in der Lage an einem guten Tag an der 1100 Kegel Marke zu kratzen und es scheint, als ob Ettlingen bei den Spielen gegen die Top-Guns der Liga immer eine Schippe drauflegen können.“
Es bleibt also abzuwarten, wer am kommenden Samstag die bessere Tagesform und das glücklichere Händchen haben wird. Es scheint allerdings so gut wie sicher zu sein, dass der VKC Eppelheim in Bestbesetzung antreten wird, um sich für die Niederlage aus der Vorsaison zu revanchieren.

 

 

Vorbericht 18. Spieltag VKC Eppelheim 2 gegen SG KSG/SG Zweibrücken 1:
„VKC Reserve will im Kellerduell die Punkte beim SKC Hugsweier einfahren“

Die zweite Mannschaft des VKC Eppelheim befindet sich trotz des unglaublich wichtigen Siegs bei der TSG Heilbronn am vergangenen Wochenende weiterhin mitten im Kampf um den Abstieg. Die Situation hat sich nun zwar etwas entspannt, da der Abstand auf die Abstiegsplätze auf vier Punkte erhöht werden konnte, aber in trockenen Tüchern ist der Klassenerhalt deshalb noch lange nicht.
Das Restprogramm der VKC Reserve ist sehr anspruchsvoll, wodurch auch das Spiel am kommenden Samstag bei der SG KSG/SG Zweibrücken einen gewissen Endspielcharakter aufweist. Im Falle eines Sieges der VCK Reserve wäre der direkte Vergleich mit Zweibrücken eindeutig mit 4:0 Punkten entschieden und der Abstieg für Zweibrücken wohl besiegelt. Sollte Zweibrücken die Begegnung für sich entscheiden, klammern sie sich an den letzten Strohhalm im Kampf um den Klassenerhalt. Aufgrund der auswärtsschwäche und des bevorstehenden Restprogramms wird es für Zweibrücken allerdings so oder so sehr schwer, den Klassenerhalt doch noch zu schaffen.

Aufgrund der diese Saison bisher erzielten Ergebnisse in Zweibrücken, scheinen die Bahnen sehr anspruchsvoll zu sein. Zweibrücken selbst hat mich großen Schwankungen von fast 200 Kegeln auf der heimischen Anlage zu kämpfen, wodurch der Gegner schwer einzuschätzen ist. Es scheint allerdings so, dass Zweibrücken die Philosophie vertritt mit Jörg Dietz und Thorsten Machura zwei erfahrene und gute Spieler starten zu lassen, um sich direkt von Beginn an ein Polster zu verschaffen, welches im weiteren Verlauf des Spiels verwaltet werden soll. Folglich wird vieles von den Duellen in der Startpaarung der Partie abhängen. Gelingt es der VKC Reserve den Anschluss zu halten oder gar mit Vorsprung von der Bahn zu gehen wird das Spiel vermutlich einen offenen Verlauf nehmen.
Aufgrund der schweren Auswärtshürde der ersten Mannschaft des VKC Eppelheim bei der SG Ettlingen wird die zweite Mannschaft vermutlich auf eine Verstärkung aus dem Kader der ersten Mannschaft verzichten müssen. Eventuell wird Mannschaftsführer Robin Loy für Tobias Lacher wieder in die Mannschaft rücken. Nichts desto trotz haben vor allem Christopher Hafen und Benjamin Waldherr genau zur richtigen Zeit zu ihrer guten Form zurück gefunden, was der Mannschaft enorme Sicherheit und Rückhalt verleiht. Dies wurde auch im Spiel gegen die TSG Heilbronn eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Des Weiteren darf im Lager des VKC Eppelheim auf einen weiteren Einsatz des Altmeisters Steffen Karl gehofft werden. Auch er bringt mit seiner Routine viel Ruhe in das Spiel der gesamten Mannschaft und besticht vor allem in wichtigen Situationen mit Konstanz und der notwendigen Nervenstärke.

Gelingt es den Spielern der VKC Reserve ein mannschaftlich gutes bis sehr gutes Spiel abzuliefern, sollte ein Sieg in Zweibrücken im Bereich des Machbaren sein, egal wie sich der Gastgeber präsentiert. Vermutlich wird beiden Mannschaften die Anspannung des Abstiegskampfs anzumerken sein, wodurch die Mannschaft mit der größeren Nervenstärke einen Vorteil innehaben wird. Die nackten Zahlen sprechen mit einem Auswärtsschnitt Eppelheims von 5558 Kegeln im Vergleich zum Heimschnitt Zweibrückens von 5320 Kegeln für den VKC. Aber mitten im Abstiegskampf hat das nichts zu bedeuten und die stabilere und mannschaftlich geschlossenere Leistung wird am Samstag siegreich sein.