10
Jan

Vorbericht 14. Spieltag 2016/2017

Vorbericht 14. Spieltag VKC Eppelheim 1 gegen BF Damm Aschaffenburg 1
„VKC Eppelheim muss den ersten Tabellenplatz gegen Formstarke Aschaffenburger verteidigen!“

Am vergangenen Wochenende kam es zum Gipfeltreffen in der ersten Bundesliga der DCU. Der punktgleich mit Ettlingen zweitplatzierte KV Wolfsburg war zu Gast in der Classic Arena. Der, aufgrund der prekären Lage der zweiten Mannschaft, personell geschwächten VKC Elite gelang es mit einer guten Heim-Leistung das Spitzenspiel für sich zu entscheiden. Wolfsburg zeigte sich in den Vorjahren stets gut aufgelegt in der Classic Arena, wodurch niemand mit einem Selbstläufer rechnete.
Lohn der bisher gezeigten Leistungen ist der Platz an der Sonne mit nur zwei Verlustpunkten und mindestens vier Punkten Abstand auf den ersten Verfolger (die SG Ettlingen muss ihr Heimspiel gegen den KSV Kuhardt erst noch bestreiten).

Am kommenden Spieltag findet das nächste Freitagabendspiel in der Classic Arena statt. Der Tabellenführer empfängt den Tabellen-Neunten BF Damm Aschaffenburg. Den Bahnfreien gelang es, nach einem desaströsen Fehlstart mit sechs Niederlagen in Folge zu Beginn der Saison, sich zu fangen, nach und nach zu steigern und die Form zu stabilisieren. Beim Blick auf die Spieltage nach besagter Niederlagenserie wird deutlich wie gefährlich Aschaffenburg wirklich ist: Seither wurden fünf der sieben gespielten Partien gewonnen. Damit gelang es Aschaffenburg sich aus den direkten Abstiegsplätzen heraus zu arbeiten und den Relegationsplatz zu ergattern. Am vergangenen Samstag wurde das Kellerduell bei der TuS Gerolsheim denkbar knapp mit 5823 zu 5851 Kegeln verloren. Hätte Leistungsträger Udo Frey anstelle von Alexander Schachner gespielt, wäre es Aschaffenburg wohl gelungen die 5900 Kegel Marke zu knacken und die Punkte aus Gerolsheim zu entführen.

Der VKC Eppelheim ist angesichts dieses Starts der Bahnfreien in das neue Jahr gewarnt und darf das Spiel am Freitagabend keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen. Der aktuelle Heimschnitt der VKC-Elite beträgt 6097 Kegel. Beim Blick auf den Auswärtsschnitt Aschaffenburgs (5843 Kegel) steht der VKC Eppelheim, was die nackten Zahlen betrifft, als haushoher Favorit fest.
Allerdings wird die Mannschaft wohl erneut nicht in Bestbesetzung antreten, um die VKC-Reserve beim Lokalderby gegen FH Eppelheim am kommenden Samstag zu verstärken. Nichts desto trotz ist Sportwart Jürgen Cartharius guter Dinge, am Freitag den nächsten Heimsieg einfahren zu können: „Wir wissen, dass es ein riskantes Spiel ist, die erste Mannschaft nicht in Bestbesetzung antreten zu lassen. Allerdings wollen wir mit der zweiten Mannschaft um jeden Preis die Liga halten und wir Vertrauen den Ergänzungsspielern, die in dieser Phase oben aushelfen voll und ganz!“

Die Spieler, wie auch die Verantwortlichen sind ob der Formstärke von BF Aschaffenburg gewarnt und falls das Spiel wirklich auf Messers Schneide stehen sollte und droht aus Sicht des VKC in die falsche Richtung zu kippen, besteht immer noch die Möglichkeit zu reagieren und auszuwechseln. Die Zuschauer am Freitag dürfen also gespannt sein, ob es Aschaffenburg gelingt den scheinbar übermächtigen VKC Eppelheim in echte Bedrängnis zu bringen!

Vorbericht 14. Spieltag VKC Eppelheim 2 gegen TSG Heilbronn 1:
„Der VKC Eppelheim will das brisante Lokalderby gegen FH Eppelheim unbedingt gewinnen!“

Mit dem Heimsieg am vergangenen Samstag gegen die KSG Ebersweier-Gengenbach gelang es der VKC-Reserve endlich den Negativlauf zu durchbrechen und wieder Punkte einzufahren.
Mit dem Lokalderby am kommenden Samstag gegen FH Eppelheim stehen direkt der nächste Kracher und das nächste ungemein wichtige Spiel im Kampf um den Abstieg an.

Am 01.10.16 fand das auf Wunsch FH Eppelheims verlegte Hinspiel statt, bei dem der VKC Eppelheim bei FH Eppelheim gastierte. Schon vor Spielbeginn herrschte große Verwirrung ob der geplanten Aufstellung des VKC Eppelheim, der mit Daniel Aubelj und Tobias Lacher gleich zwei Spieler ins Rennen schickte, die am regulären Spieltag bereits in Aschaffenburg in der ersten Mannschaft des VKC Eppelheim zum Einsatz kamen. Inzwischen ist jedoch klar, dass hierbei laut DCU-Sportordnung alles mit rechten Dingen von statten ging.
Frei Holz Eppelheim beschäftigte sich an diesem Tag offensichtlich mehr mit der Frage, ob die Lacher und Aubelj überhaupt Spielberichtigt waren, als sich auf ihr eigenes Spiel zu konzentrieren. Dadurch gelang es der verstärkten VKC Reserve mit der Saisonbestleistung von 5933 dem Rivalen FH Eppelheim (5615) eine deftige Niederlage beizufügen. Die Unruhen im Anschluss an dieses Spiel waren groß, weshalb das Rückspiel am kommenden Samstag für beide Clubs noch mehr an Brisanz und Wichtigkeit gewinnt, als es ein solches Lokalderby ohnehin schon ist.

Im Lager FH Eppelheims werden die Spieler hochmotiviert sein die Scharte aus der Hinrunde auszumerzen und es dem VKC Eppelheim heimzuzahlen. Allerdings zeigt FH Eppelheim bisher stark schwankende und im Durchschnitt für die Qualität der Mannschaft zu schwache Heimleistungen. Mit 5598 Kegeln liegt der aktuelle Heimschnitt deutlich unter dem der letzten Saison von 5820 Kegeln. Eine Differenz von 220 Kegeln im Heimschnitt ist nicht nur auf die runderneuerten Bahnen in der Classic Arena zurück zu führen.

Der Heimschnitt der zweiten Mannschaft des VKC Eppelheim von aktuell 5628 Kegeln ist im Hinblick auf das Spiel am kommenden Samstag nur bedingt Aussagekräftig. Wenn möglich wird der Kader der VKC Reserve erneut mit einem Spieler aus dem ersten Mannschaftskader verstärkt werden. Nichts desto trotz wird die Begegnung am Samstag wohl enger werden als das Hinspiel und auch enger, als es in den vergangenen Jahren der Fall war.

Aufgrund der durch die Diskussionen rund um das Hinspiel aufgeheizten Gemüter, wird am Samstag nicht nur ein einfaches Lokalderby in der Classic Arena stattfinden, sondern es kommt zum wohl brisantesten Showdown dieser beiden Mannschaften seit Gründung der DCU. Die Zuschauer dürfen gespannt sein, wer diese Atmosphäre besser nutzen kann. Mit einem Sieg gelänge es der VKC Reserve dem Ziel Klassenerhalt wieder ein kleines Stückchen näher zu kommen.