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Nov

Nachbericht 9. Spieltag VKC bei RW Sandhausen

Spitzenspiel in der Hardtwaldhalle Sandhausen

Am 9. Spieltag war es soweit und RW Sandhausen empfang den VKC Eppelheim. Erster gegen Dritter die Vorzeichen wie immer klar und deutlich auf ein spannendes Spiel ausgelegt. Leicht Favorisiert gingen die Sandhäuser nach den zuletzt überzeugenden Leistungen auf der eigenen Anlage in das Heimspiel gegen die Vollkugel.

Der Beginn hielt was die Zeitungen versprachen viel Spannung. Jürgen begann furios mit 263 und 254 auf seinen erste beiden Bahnen, damit hatte er sich schnell einen Vorsprung von 57 Holz gegen Christian Cunow nach Bahnen von 239 und 221 erspielt. Tobias verspielte beinahe eben soviel auf einen ersten beiden Bahnen als er mit 473 zu 519 gegen Kai Münch wechselte. Auch nach 200 Wurf sahen die Vorzeichen nicht besser aus. Zwar konnte Tobias Lacher auf den beiden Schlussbahnen mit 515 Holz überzeugen, musste den Hausherren Kai Münch jedoch ziehen lassen. Letztlich gewann Kai Münch das Duell mit 1013 zu 988 Holz. 25 Holz für RWS in diesem Paar. Völlig den Faden hat Jürgen auf Bahn 3+4 in der Hardtwaldhalle verloren, mit seinen 978 Holz nach dem sensationellen Start war er folglich nicht zufrieden. Durch den verwachsten Tag von Christian Cunow konnte er dennoch 30 Holz für den VKC ergattern (978 zu 948 Holz).

+5 Holz für den VKC nach dem Startpaar

Im Mittelpaar gab es die Duelle Sören Busse gegen Daniel Aubelj und Dieter Hasenstab gegen Lars Ebert. Einer wird ganz sicher nicht mehr warm mit der Bahnanlage in Sandhausen, denn für Daniel ist seit seinen Stürzen gegen GHS im Vorjahr die Bahnen eher ein Trauma als ein Glückslos. Seine 932 Holz zeigen sicherlich nicht sein wahres Gesicht. Sören Busse hätte wahrlich mehr als die 960 Holz erreichen können. Auch Dieter Hasenstab war mit seinen 970 Holz sicherlich nicht zufrieden, so zumindest der Tenor aus dem Bericht von RWS. Dies alles beeinflusste Lars Ebert überhaupt nicht. Der junge Eppelheimer spulte sein Programm souverän runter und auch wenn hier und da ein Quäntchen Glück dabei war. Das Ergebnis von 1009 Holz muss ein Spieler in der Hardtwaldhalle erstmal auf die Bahn zaubern.

+16 Holz für den VKC nach dem Mittelpaar

Laut Daniel Aubelj kommt jetzt für RWS bei allem nötigen Respekt mit Simon Haas und René Zesewitz „‚Das wohl beste Schlusspaar der DCU“. Gegen München spielten beide zusammen 2069 Holz, gegen Kuhardt 2091 Holz, in Aschaffenburg 2061 Holz. Alle diese Daten sprechen für die Aussage von Daniel. Mit Marlo Bühler und Jan Jacobsen wollte der VKC Eppelheim dagegenhalten. Sicherlich kein leichtes Unterfangen und jedem war klar, dass die ersten Bahnen das Spiel wesentlich beeinflussen werden. Jan Jacobsen startet mit drei Neunern in die Partie und landete nach 25 Wurf in die Volle bei 194 Holz. René Zesewitz zeigte sich im direkten Duell wenig beeindruckt und zauberte 182 Holz auf die Anzeige. Nach 50 Wurf ging die Bahn knapp mit 299 zu 285 an Jan Jacobsen. Simon Haas verlangte mit seinen 262 Holz Marlo Bühler ebenfalls alles ab, doch der Eppelheim sicherte seinem Team mit seinen 274 Holz weitere Vorteile. Marlo Bühler legte 277 zu 252 Holz (Simon Haas) nach und auch Jan Jacobsen (260 Holz) konnte am überragend spielenden René Zesewitz (262 Holz) dran bleiben. Nach vier Bahnen erreichte René die Tagesbestleistung von 1073 Holz, dicht auf den Fersen war im Marlo Bühler mit 1069 Holz. Knapp dahinter kam Jan Jacobsen mit 1063 Holz ins Ziel. Simon Haas steuerte noch 1008 Holz zum Mannschaftsergebnis bei.

+67 Holz für den VKC Eppelheim nach dem Schlusspaar

Letztlich ging die Partie mit 6039 zu 5972 an den VKC, der mit diesem Erfolg einen Teilschritt zum Saisonziel erreichen konnte.