9
Okt

Nachbericht 6. Spieltag – VKC in Wolfsburg

War es in der Saison 2013/2014 eine Niederlage von 105 Holz, in der Saison 2014/2015 mit 244 Holz, letzte Runde 2015/2016 exakt 300 Holz waren es am gestrigen Samstag nunmehr 308 Holz die das Team ohne Tobias Lacher in Wolfsburg säumig blieb. Es lässt sich vermuten, dass die Einstellung bei der Anreise schon nicht ganz so positiv gestimmt ist und für die kommende Spielrunde, sollte sich dies tunlichst ändern, wenn man überhaupt mal in die nähe von zwei Punkten kommen möchte.

Am Samstag war auf den harten Bahnen in Wolfsburg einfach nichts zu holen, zu Anspruchsvoll sind die Bahnen für die Gäste aus Eppelheim gewesen. Die 15 Fehler im Räumen und weniger als 2000 im Gesamten runden dieses Bild ab. Wie man die Bahnen spielen muss zeigte im Startpaar Carsten Strohbach mit sensationellen 1116 Holz, spielte er auf seiner dritten Bahn mit 292 Holz eine famose Einzelbahn, bei der im Schnitt jeder dritte Wurf eine Neun war. Satte 156 Holz musste Marlo Bühler sich abnehmen lassen und seine Stimmung nach 960 Holz bei fünf Fehler war entsprechend. Von der Rolle war bei Wolfsburg Gerhard Gams mit schwachen 918 Holz war er mit seinem Spiel nicht zu frieden, doch der Partner im Heimteam machte dies Wett. Daniel Aubelj konnte mit seinen 989 Holz eigentlich zufrieden sein, doch nur 329 im Räumen sind nicht unbedingt akzeptabel.

Im Mittelpaar erwischte es dann Jürgen Cartharius mit 617 ins Volle und 317 im Räumen lag er weit hinter seinen Erwartungen und seinen Leistungen der Vorjahre. Gegen die 1022 Holz von André Landschädel hatte er somit auch ordentlich das Nachsehen. Die mäßige ausbeute von Andreas Hüttl 958 Holz konnte Lars Ebert in ein paar Holz positiver Natur, mit seiner ordentlichen Leistung von 994 Holz, umwandeln. Dennoch betrug der Rückstand der Vollkugel 137 Holz und es kam noch Mathias Hähnle und Ronald Schlimper bei den Hausherren.

Eingeflogen und mal ebenso 1080 Holz auf die Bahn gezaubert, so dass Resümee für den Sportfreund Ronald Schlimper nach seinen 200 Wurf am Samstagabend. Daneben mühte sich an diesem Tag Gunther Dittkuhn (913 Holz) sichtlich ab, musste aber dem schweren Spiel mit erneuten Beschwerden im Ellenbogen Tribut zollen. Die 167 Holz minus auf seinen direkten Gegenspieler waren dabei wohl das kleinere übel. Eine spannendes Duell lieferten sich Jan Jacobsen und Mathias Hähnle. Letztere konnte dies mit einer klasse Schlussbahn für sich entscheiden und steuerte letztlich 1016 Holz zum 6110 zu 5802 Erfolg bei. Jan Jacobsen blieb mit seinen 1012 Holz hinter seinen eigenen Erwartungen zurück, denn nur sein Spiel im Räumen war ordentlich. Doch nach einer Woche ohne Training, dafür mit Erkrankung behaftet war er letztlich mit dem Ergebnis zufrieden.

Nach dieser ordentlichen Ohrfeige gilt es sich zu sammeln und in den kommenden Trainingseinheiten an der nötigen Form für die schwere Aufgabe am Hardtwald zu kommen.