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Nachbericht 18. Spieltag VKC Eppelheim in Ettlingen

Mit mulmigen Gefühl ging es für die erste Mannschaft am vergangenen Samstag gen Ettlingen unterlag die Mannschaft dem Gastgeber in der vergangenen Saison noch, sollte in diesem Jahr mit einem Erfolg die Wahrscheinlichkeit des Titelgewinns deutlich verbessert werden.

Angeführt von einem überragenden Daniel Aubelj gingen die Männer der Vollkugel ihr Tagwerk an. Günther Dittkuhn nach überstandenem körperliche Problemen ging über seine ersten 200 Wurf seit langem, man merkte dem leicht angeschlagenen Mannschaftsführer den Trainingsrückstand und die damit verbundene Form deutlich an. Er verausgabte sich komplett und konnte letztlich „mäßige“ 948 Holz auf die Tafel bringen. Auch ob der Verfassung war Günther mit seiner Leistung nicht zufrieden, doch innerhalb des Teams spielte diese keine Rolle. Das Selbstvertrauen ist groß und so war es auch kaum verwunderlich, dass Daniel mit 1107 die Bahn verlies, prognostizierte er doch ein Ergebnis um die 1100. Eher verwunderlich, waren da die Leistungen der Hausherren doch mit der Führung waren alle im Lager der Eppelheimer einverstanden.

Auch  mit den knappen Holz Verlust von neuen Kegeln nach dem Mittelpaar waren die Eppelheimer zufrieden. Zu verdanken war dies auch einer enormen Leistungssteigerung im zweiten Räumen als Lars (134) und Jürgen (108) mehr als 230 Holz räumten und dem starken Mittelpaar aus Ettlingen Paroli boten. Lars Eber erreichte mit 1009 Holz ein ordentliches Ergebnisse, hoffte er noch vor dem Spiel mit einem ähnlichen Ergebnis wie im Vorjahr aufwarten zu können. Jürgen Cartharius ist derzeit macht nicht viel zufrieden, vor allem auf der Bahn wird er zunehmend ungeduldig. 1034 Holz sind eigentlich eine gute Zahl, jedoch nicht in den Augen des Sportwartes Jürgen.

Dagegen halten und die Punkte sichern sollten Jan Jacobsen und Marlo Bühler Sicherlich gibt es viele gute Spieler in der DCU, doch auf die beiden Eppelheimer ist jederzeit verlass, so der Sportwart und Betreuer Matthias Ebert. Zufrieden, mehr auch nicht, war Jan Jacobsen nach seinen 200 Wertungswürfen auf der fallträchtigen Bahn. „Man muss hier 200 Wurf lang im Spiel sein und die Kugel vorbringen, ist mir leider nicht gelungen, aber nach den letzten Wochen ist das gut so.“ so der 36 Jährige zwei Wochen vor dem Knaller gegen RWS. Besser ist es Marlo gelungen, nach knappen 510 Holz auf den Startbahnen ging es ab. Start mit einer neun und 300 am Schluss der dritten Bahn stellten die Weichen auf Sieg. Nach weiteren 293 Holz auf der letzten Bahn und insgesamt 1103 war es der ersehnte Sieg gegen einen kompakt spielenden Gastgeber. Das Heimteam erspielte sich sechs Tausender. Andreas Christ (1036) war neben Marlo Bühler spielend der bestes Heimspieler. Gefolgt von Rainer Grüneberg, Andreas Wolf, Dieter Ockert und Gerd Wolfring (1007)

Jetzt geht es darum bestmöglich zu regenerieren und kraft zu sammeln für das letzte Freitagsspiel in der aktuellen Saison gegen den Verfolger vom Hardtwald, der den Kampf um die Spitze sicherlich noch nicht aufgegeben hat. Mit Simon Haas und Co. kommt eine gefährliche Mannschaft mit viel Selbstvertrauen und einer aktuell super Form in die Classic Arena.