20
Dez

Nachbericht 12. Spieltag VKC bei SKC Monsheim

Für die erste Mannschaft endete das Sportjahr am Samstag mit der Partie beim Aufsteiger SKC Monsheim in Großkarlbach. Für die Partie hatten sich die Sportwarte  vornherein etwas ausgedacht, so sollte die Gunst der Stunde, bei der aktuellen Situation in der Liga, genutzt werden um die zweite Mannschaft zu verstärken. Matthias Ebert sicherte schon im Nachgang zur Partie gegenüber der Presse die Aussage: „Der Club besteht aus drei Mannschaften und man wird alles tun um diese hier und da zu verstärken.“

So ging es am Samstag auch ohne Tobias Lacher und dem wiedergenesenen Marlo Bühler auf die Reise in die Pfalz. Der Plan für die Partie war eigentlich recht einfach neben dem stark aufspielenden Lars Ebert sollte Routinier Benjamin Waldherr zum Einsatz kommen und das Spiel sicher starten. Doch dem Routinier aus der zweiten Mannschaft gelang nichts, gleich zu beginn verlor er den Fasen und lies den Kampf missen und die sehr gute Leistung von Daniel Krüger zerstörte die letzten Funken Selbstvertrauen. 208, 212, 235 und 206 sind keine tauglichen Ergebnisse, wenn auch die Bahn so ihre Tücken hat. Benjamin alleine gab 160 Kegel an den Gastgeber ab und quälte sich zum Schluss mit seinen fortwährenden Muskelverhärtungen ins Ziel. Daniel Krüger erzielte erstklassige 1021 auf der Anlage und seinen ersten Heimtausender in der Saison. Pierre Schulz legte sich Lars Ebert bis zu den letzten Würfen zu Recht ehe er ihm drei Holz abnahm. Dabei spielte Lars erneut Bärenstark und bestätigt seinen derzeitigen Stammplatz im Kader nachhaltig. Mit 1006 zu 1009 kann ein Spieler auch mal drei Holz abgeben.

Weg von jeder taktischen Theorie lag es nun an den verbleibenden vier Spieler eine sehr große Aufgabe von 163 Holz Minus zu korrigieren. Zunächst ging es für Daniel Aubelj und Jürgen Cartharius darum den Boden fürs Schlusspaar zu präparieren. Jürgen startet sehr verhalten mit 220 Holz und war doch leicht angeschlagen ob der schweren Ausgangslage zu Beginn des Mittelbares, doch nach Bahnen von 245, 234 und 265 sicherte er der Vollkugel 25 Holz auf der Habenseite, da sein Gegenspieler Daniel Dietrich bei 939 Holz stehen blieb. Die Formkurve zeigt bei Daniel Aubelj nach oben und so war es auch nicht verwunderlich, dass er mit vier ausgeglichenen Bahnen (249, 238, 262, 254) tolle 1003 Holz erreichte und sich nach 100 Wurf beinahe mehr für das Fußballspiel seiner Freiburger interessiert als für die aktuelle Bundesligapartie, doch mit seiner Leichtigkeit im Spiel sicherte er den Eppelheimern weitere 87 Holz. Letztlich erkämpften beide Eppelheimer 112 Holz von den verloren gegangenen 163 Holz. Blieben für Jan Jacobsen und Robin Loy noch weitere 51 Holz zum Unentschieden.

Einfacher kann eine Ausgangslage für den Gastgeber kaum sein, da mit Sebastian Klonner (962,8 Holz im Schnitt auf den eigenen Bahnen) und Gerd Böss gestandene Spieler auf der Bahn standen. Schon in der Ansprache versprach der Mannschaftsführer Gerd Böss ernste Absichten im Kampf um die zwei Punkte und die Eppelheimer stellten Jan Jacobsen und Robin Loy dagegen. Gerade bei Robin Loy waren sich viele nicht sicher was raus kommt, hadert er doch sehr oft mit seinem Spiel und konnte aufgrund seiner Abschlussarbeiten an der „Uni“ auch nicht wie selbst gewünscht trainieren. Dazu noch ein mangelndes Selbstvertrauen und fertig ist einer sogenannten „Wundertüte“. Doch an diesem Samstag mauserte sich der Ergänzungsspieler zum Garant für den Erfolg im Kampf um die zwei Punkte. Aus der Kreisliga in die Bundesliga und dann noch im Schluss bei 51 Holz Rückstand, was da so bei unserem Pressewart im Kopf vorging kann sich jeder selbst ausmalen. Bahnen zwischen 224 und 238 Holz sicherten ein Gesamtergebnis von 926 Holz und sicherlich mehr als sich manche Zuschauer zuvor erdacht hatten, da sein unmittelbarer Gegenspieler exakt 14 Holz weniger auf die Anzeige brachte (Gerd Böss 912 Holz) gab es die Punkte für Eppelheim. Ja da gab es noch einen in der Mannschaft der Vollkugel, doch Jan Jacobsen tat ja am Ende nicht mehr als die 51 Holz aufzuholen und dem jungen Robin Loy die Bühne frei zumachen. Sebastian Klonner hätte das Spiel für seine Farben entscheiden können doch vier Wurf vor Schluss war er eine „dreckige 6“ und versuchte im folgenden Wurf vergeblich alle drei Kegel zu treffen, letztlich erreichte er 945 Holz und musste, wie schon erwähnt, Jan Jacobsen mit 996 Holz den Vorzug lassen.